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Wand und Boden

Holzfußböden      Dazu zählen Hobeldielen, das
Parkett und das Holzpflaster.
 
Holzfeuchte      Es wird empfohlen, Massivholzdielen
sich vor der Verlegung ausgepackt genügend Zeit durch
Lagerung in einem Raum dem späteren Raumklima
sich anpassen zu lassen. Die Holzfeuchte sollte 12 +/- 2 %
betragen. Aufgrund jahreszeitlichen Feuchtigkeits-
schwankungen lassen sich Fugen zwischen den
einzelnen Holzdielen nicht vermeiden. Wir lagern
unsere Dielen in temperierten Räumen, natürlich
trocken (unter 12 %). Deshalb stellt eine Lagerung
nach Kauf im Freien bis zur Verwendung eine
Unterbrechung des natürlichen Trocknungsverlaufs
dar. 

Maße      Historische Dielen haben selten heute
übliche Schnittmaße. In Scheunen und auf Dach-
böden wurden unterschiedlich breite Dielen stumpf
oder gefälzt mit sichtbaren Nägeln verlegt, sägerauh
oder gehobelt. In Wohnräumen fanden eher ein-
heitliche Breiten mit besserer Ausstattung, gespundet
oder mit Nut und Feder Verwendung. Sichtbare
Nagelreihen waren "geschnürt".
Entscheidend ist die über der Feder liegende Nutz-
schicht, die Oberdickte. Sie entscheidet, wie oft der
Boden abgeschliffen werden kann. Wir bieten nur
Dielen mit ausreichender Oberdickte an.
Bei der Bestellung sollten 10 – 20 % Verschnitt
gegenüber dem Aufmaß einkalkuliert werden. 

Holzarten      Wir führen Holzfußböden in Nadelholz
und Laubholz. Raumweise sortiert und trocken
gelagert bieten wir insbesondere Pitchpine-Dielen in
unterschiedlichen Längen an.

Verlegeart      Die Befestigung der Dielen kann
verdeckt durch die Feder oder sichtbar mit Schrauben
oder Nägeln erfolgen. Bei sichtbarer Befestigung
können die Nagelköpfe versenkt und die Löcher mit
einem farblich passenden Holzkitt ausgefüllt werden.

Oberflächenbehandlung      Nach der Verlegung
werden die Böden abgeschliffen. Wir empfehlen
ölen und wachsen.

 
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Historische Baustoffe
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